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Regionales Branchentreffen für Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

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Am letzten Treffen vom 16. November haben wir zusammen herausgefunden, dass es noch viel braucht, damit ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zu Stande kommt. Nun wollen wir den gemeinsamen Weg bis dorthin besprechen. Welche weiteren Schritte möchte die Branchengruppe gehen, damit wir unserem Ziel, einen allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag zu haben, näher kommen?

Die Aktionsgruppe wird die Planung der Aktionswoche , welche vom 14. März bis am 18. März 2016 dauert, vorstellen.

Das Branchentreffen findet am Montag, den 15. Februar von 19-21 Uhr im Restaurant Papagei in St. Gallen statt.

Anmelden kannst du dich bei Darius Eigenmann: darius.eigenmann@unia.ch oder 079 933 01 69

 

Weihnachtsaktion des Pflege- und Betreuungspersonals in St. Gallen

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Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen

 

Stress, Personalmangel und Lohndruck: In der Unia organisierte Pflege- und Betreuungsfachpersonen haben diesen Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt in St. Gallen selbstgebackene Weihnachtsguetzli verteilt und dabei auf die Probleme in der Branche aufmerksam gemacht. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und allgemeingültige Gesamtarbeitsverträge (GAV).

 

Die Pflege ist im Umbruch und die Folgen davon sind im Alltag deutlich zu spüren. Immer mehr Stress, konstante Überbelastung und steigender Lohndruck sind nur einige der negativen Veränderungen. Pflege und Betreuungsberufe sind harte Jobs. Während 365 Tagen im Jahr, auch an den Festtagen, kümmert sich das Pflege- und Betreuungspersonal um Patient/innen, Bewohnende und Klient/innen. Dabei stehen für sie eine qualitativ gute Pflege und Betreuung im Vordergrund. Dafür braucht es aber auch gute Arbeitsbedingungen.

 

Aktion auf dem Weihnachtsmarkt

Diesen Sonntag machte die Unia Gruppe Pflege und Betreuung auf diese Missstände aufmerksam. Das Pflege- und Betreuungspersonal informierte Passantinnen und Passanten am Weihnachtsmarkt über ihre Probleme. Insbesondere der steigende Lohndruck und die konstante Überbelastung wurden in den Gesprächen mit Betroffenen oft genannt. Dabei wurden intensive Gespräche über mögliche Verbesserungen geführt.

 

Die bereits aktiven Mitglieder der Unia Gruppe Pflege und Betreuung fordern ihre Arbeitskolleg/innen auf, sich aktiv an zukünftigen Aktionen zu beteiligen und freuen sich über jede zusätzliche Unterstützung.

 

Regionales Branchentreffen für Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

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Die am 8. September gegründete Aktionsgruppe wird die Pläne für das Jahr 2016 vorstellen. Ebenfalls werden wir auf das sehr oft angesprochene Thema Gesamtarbeitsvertrag (GAV) eingehen und gemeinsam erarbeiten, wie ein solcher zustande kommt. Wie jedesmal bietet dieser Abend aber auch die Möglichkeit, sich unter einander auszutauschen und über die Arbeit rund um Pflege und Betreuung zu diskutieren.

Das Branchentreffen findet am Montag, den 16. November von 19-21 Uhr im Restaurant Papagei in St. Gallen statt.

Anmelden kannst du dich bei Darius Eigenmann: darius.eigenmann@unia.ch oder 079 933 01 69

St. Galler Pflege- und Betreuungspersonen organisieren sich in der Unia

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Bessere Arbeitsbedingungen in Pflege und Betreuung

 

Rund 30 Pflege- und Betreuungspersonen gründeten diese Woche in St. Gallen eine regionale Unia-Branchen- und Aktionsgruppe Pflege und Betreuung. Gemeinsam wollen sie in der Öffentlichkeit, den Betrieben und der Politik für genug Personal, mehr Wertschätzung und faire Arbeitsbedingungen etwas in den Bereichen Lohn, Arbeitszeit und Zuschläge kämpfen.

Engagiere auch du dich! Das nächste Treffen findet am Montag, 16. November um 19 Uhr statt. Anmelden kannst du dich beim zuständigen Gewerkschaftssekretär Darius Eigenmann, darius.eigenmann@unia.ch, 079 933 01 69.

 

 

Pflegeauszubildende unter Druck

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Die Ergebnisse einer Unia-Umfrage unter rund 1000 Lernenden in Pflegeberufen lassen aufhorchen: Fast die Hälfte der befragten Auszubildenden sieht sich in 10 Jahren nicht mehr im Job. Und 55% können wegen Personal- und Zeitmangels nicht so pflegen, wie sie es für gut und richtig erachten.

Viele Überstunden, wenig Lohn

Auch sonst sind die jungen Pflegenden vielen Belastungen ausgesetzt. 58% müssen regelmässig Überstunden leisten, obwohl dies in den meisten Fällen verboten ist. Ganze 68% aller Befragten empfinden ihren Lohn als unangemessen für die geleistete Arbeit.

Kompetenzüberschreitungen, fehlende Betreuung

41% müssen Aufgaben ausserhalb ihres Kompetenzbereichs ausführen. Das kann sowohl für die Auszubildenden als auch für Patientinnen und Patienten gefährlich sein. Schliesslich geben 23% an, während der Praxisausbildung nur unzureichend begleitet und unterstützt zu werden.

Stopp Sparmassnahmen und Renditedenken

Auszubildende sind das Fundament für eine gute Pflege in den nächsten Generationen. Die Unia fordert daher ein Umdenken in der Branche: Nicht mehr Rendite, Sparmassnahmen und Zahlen, sondern die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen. Nur das garantiert eine gute Pflege und genügend Pflegenachwuchs.

Mehr Personal – für gute Pflege und Betreuung!

Dazu braucht es ausreichend finanzielle Mittel für zusätzliches Pflegepersonal, mehr Zeit für individuell gute Pflege und bessere Betreuung. Ebenso sind höhere Löhne, angemessene Zulagen, faire Arbeitszeitregelungen und eine gute Kontrolle des Lehrlings- und Arbeitsrechts dringend nötig.

Tagung Digitalisierung

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Die Digitalisierung hält auch in der Pflege Einzug. Elektronische Zeiterfassung, digitale Patientendossiers und komplexe Software gehören zum Alltag.

Ist die Digitalisierung der Arbeitswelt eine Chance oder eine Gefahr für die Arbeitnehmenden?

Mitglieder der Unia führe zu dieser wichtigen Frage am 2.12.2015 eine Zukunftsdiskussion durch. Interessiert? Weitere informationen findest du unter diesem Link: http://www.unia.ch/de/aktuell/events/detail/a/11390/

Regionales Branchentreffen für Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

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Pflege und Betreuung sind im Wandel. In privaten wie auch in öffentlichen Institutionen nimmt der Druck auf die Mitarbeitenden zu. Die Situation ist von Arbeitsort zu Arbeitsort, manchmal sogar von Abteilung zu Abteilung verschieden. Wir bieten eine Plattform für spannende Diskussionen und einen Austausch rund um die Arbeit in Pflege und Betreuung.

Verschiedene Standaktionen am Tag der Pflege

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Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen: Darauf macht die Gewerkschaft Unia am heutigen internationalen «Tag der Pflege» in Basel, Aarau, St. Gallen, Thun, Olten sowie an zahlreichen anderen Orten in der Schweiz aufmerksam. Mit Ständen und Aktionen informierte sie die Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsinstitutionen sowie die Bevölkerung über die anstehenden Probleme in der Branche. Dazu verteilten AktivistInnen ihr Manifest für gute Pflege und Betreuung.

Unser Manifest für gute Pflege und Betreuung

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Zeit und Wertschätzung statt Fliessbandarbeit! Zum Tag der Pflege haben Unia-AktivistInnen ihr Manifest für gute Pflege und Betreuung veröffentlicht. Das Manifest spricht die täglichen Probleme an und fordert Lösungen. Von schlechten Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Betreuungswesen sind alle betroffen, sei es als Angestellte, Pflegebedürftige und Angehörige. Gute Pflege und Betreuung brauchen gute Arbeitsbedingungen. Deshalb sollen auch alle am Manifest mitschreiben können. Deine Ergänzungen, Wünsche oder Kritik kannst du online anbringen.