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St. Galler Pflege- und Betreuungspersonen organisieren sich in der Unia

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Bessere Arbeitsbedingungen in Pflege und Betreuung

 

Rund 30 Pflege- und Betreuungspersonen gründeten diese Woche in St. Gallen eine regionale Unia-Branchen- und Aktionsgruppe Pflege und Betreuung. Gemeinsam wollen sie in der Öffentlichkeit, den Betrieben und der Politik für genug Personal, mehr Wertschätzung und faire Arbeitsbedingungen etwas in den Bereichen Lohn, Arbeitszeit und Zuschläge kämpfen.

Engagiere auch du dich! Das nächste Treffen findet am Montag, 16. November um 19 Uhr statt. Anmelden kannst du dich beim zuständigen Gewerkschaftssekretär Darius Eigenmann, darius.eigenmann@unia.ch, 079 933 01 69.

 

 

Pflegeauszubildende unter Druck

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Die Ergebnisse einer Unia-Umfrage unter rund 1000 Lernenden in Pflegeberufen lassen aufhorchen: Fast die Hälfte der befragten Auszubildenden sieht sich in 10 Jahren nicht mehr im Job. Und 55% können wegen Personal- und Zeitmangels nicht so pflegen, wie sie es für gut und richtig erachten.

Viele Überstunden, wenig Lohn

Auch sonst sind die jungen Pflegenden vielen Belastungen ausgesetzt. 58% müssen regelmässig Überstunden leisten, obwohl dies in den meisten Fällen verboten ist. Ganze 68% aller Befragten empfinden ihren Lohn als unangemessen für die geleistete Arbeit.

Kompetenzüberschreitungen, fehlende Betreuung

41% müssen Aufgaben ausserhalb ihres Kompetenzbereichs ausführen. Das kann sowohl für die Auszubildenden als auch für Patientinnen und Patienten gefährlich sein. Schliesslich geben 23% an, während der Praxisausbildung nur unzureichend begleitet und unterstützt zu werden.

Stopp Sparmassnahmen und Renditedenken

Auszubildende sind das Fundament für eine gute Pflege in den nächsten Generationen. Die Unia fordert daher ein Umdenken in der Branche: Nicht mehr Rendite, Sparmassnahmen und Zahlen, sondern die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen. Nur das garantiert eine gute Pflege und genügend Pflegenachwuchs.

Mehr Personal – für gute Pflege und Betreuung!

Dazu braucht es ausreichend finanzielle Mittel für zusätzliches Pflegepersonal, mehr Zeit für individuell gute Pflege und bessere Betreuung. Ebenso sind höhere Löhne, angemessene Zulagen, faire Arbeitszeitregelungen und eine gute Kontrolle des Lehrlings- und Arbeitsrechts dringend nötig.

Tagung Digitalisierung

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Die Digitalisierung hält auch in der Pflege Einzug. Elektronische Zeiterfassung, digitale Patientendossiers und komplexe Software gehören zum Alltag.

Ist die Digitalisierung der Arbeitswelt eine Chance oder eine Gefahr für die Arbeitnehmenden?

Mitglieder der Unia führe zu dieser wichtigen Frage am 2.12.2015 eine Zukunftsdiskussion durch. Interessiert? Weitere informationen findest du unter diesem Link: http://www.unia.ch/de/aktuell/events/detail/a/11390/

Regionales Branchentreffen für Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

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Pflege und Betreuung sind im Wandel. In privaten wie auch in öffentlichen Institutionen nimmt der Druck auf die Mitarbeitenden zu. Die Situation ist von Arbeitsort zu Arbeitsort, manchmal sogar von Abteilung zu Abteilung verschieden. Wir bieten eine Plattform für spannende Diskussionen und einen Austausch rund um die Arbeit in Pflege und Betreuung.

Verschiedene Standaktionen am Tag der Pflege

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Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen: Darauf macht die Gewerkschaft Unia am heutigen internationalen «Tag der Pflege» in Basel, Aarau, St. Gallen, Thun, Olten sowie an zahlreichen anderen Orten in der Schweiz aufmerksam. Mit Ständen und Aktionen informierte sie die Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsinstitutionen sowie die Bevölkerung über die anstehenden Probleme in der Branche. Dazu verteilten AktivistInnen ihr Manifest für gute Pflege und Betreuung.

Unser Manifest für gute Pflege und Betreuung

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Zeit und Wertschätzung statt Fliessbandarbeit! Zum Tag der Pflege haben Unia-AktivistInnen ihr Manifest für gute Pflege und Betreuung veröffentlicht. Das Manifest spricht die täglichen Probleme an und fordert Lösungen. Von schlechten Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Betreuungswesen sind alle betroffen, sei es als Angestellte, Pflegebedürftige und Angehörige. Gute Pflege und Betreuung brauchen gute Arbeitsbedingungen. Deshalb sollen auch alle am Manifest mitschreiben können. Deine Ergänzungen, Wünsche oder Kritik kannst du online anbringen.