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Pflege: Überreguliert und unterfinanziert

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Warum wird Pflege immer stressiger? Warum bleibt für BewohnerInnen und PatientInnen immer weniger Zeit? Wie wirkt sich das wirtschaftliche Gewinnstreben auf die Arbeitsbedingungen und die Pflegequalität aus?

Öffentlicher Vortrag von Mascha Madörin (Ökonomin)

Mittwoch 17. Juni | 19 Uhr | Unia Sekretariat | Aarestrasse 40 Thun

Verschiedene Standaktionen am Tag der Pflege

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Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen: Darauf macht die Gewerkschaft Unia am heutigen internationalen «Tag der Pflege» in Basel, Aarau, St. Gallen, Thun, Olten sowie an zahlreichen anderen Orten in der Schweiz aufmerksam. Mit Ständen und Aktionen informierte sie die Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsinstitutionen sowie die Bevölkerung über die anstehenden Probleme in der Branche. Dazu verteilten AktivistInnen ihr Manifest für gute Pflege und Betreuung.

Unser Manifest für gute Pflege und Betreuung

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Zeit und Wertschätzung statt Fliessbandarbeit! Zum Tag der Pflege haben Unia-AktivistInnen ihr Manifest für gute Pflege und Betreuung veröffentlicht. Das Manifest spricht die täglichen Probleme an und fordert Lösungen. Von schlechten Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Betreuungswesen sind alle betroffen, sei es als Angestellte, Pflegebedürftige und Angehörige. Gute Pflege und Betreuung brauchen gute Arbeitsbedingungen. Deshalb sollen auch alle am Manifest mitschreiben können. Deine Ergänzungen, Wünsche oder Kritik kannst du online anbringen.

Langzeitpflege als Aufgabe für die Unia

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Die Delegierten der Gewerkschaft Unia Region Berner Oberland können auf ein erfolgreiches vergangenes Jahr zurückblicken. Erfreulich ist auch das Mitgliederwachstum, insbesondere in der Langzeitpflege und dem Gastgewerbe. Schwerpunkte im laufenden Jahr sind die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege sowie die Verteidigung und Verbesserung des Landesmantelvertrags (LMV) für den Bau und des L-GAV für das Gastgewerbe. Prominente Gäste an der Delegiertenversammlung waren Vania Alleva, Co-Präsidentin der Unia, Christine Häsler, Nationalrätin Grüne und Lea Kusano als Nationalratskandidatin.

1. Unia-Branchenkonferenz Langzeitpflege und Betreuung

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Delegierte aus der ganzen Schweiz haben sich heute in Bern zur ersten Branchenkonferenz Langzeitpflege und Betreuung versammelt. Sie betonen: Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen. In einer Resolution fordern sie einstimmig den Abschluss von verbindlichen Gesamtarbeitsverträgen für die ganze Branche.

12 000 demonstrieren in Bern ! Lohngleichheit jetzt!

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Unter blauem Himmel und warmen Sonnenstrahlen versammelten sich am Samstag mehr als 12 000 Frauen, solidarische Männer und Kinder in Bern um für Lohngleichheit zu demonstrieren. Die Hunderttausenden in der Schweiz arbeitenden Pflegerinnen und Pfleger wurden durch den grossen Unia-Pflege-Block vertreten. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu guten Arbeitsbedingungen in der Pflege.

Altersheim-Initiative: Mehr als ein Achtungserfolg

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Sehr knappes Nein zur Thuner Altersheiminitiative

Hoher Anteil an Ja-Stimmen zeigt Wichtigkeit des Anliegens

Medienmitteilung des Initiativkomitees, Thun, 8. März 2015 

47.5% der Thuner Stimmbevölkerung stimmen der Thuner Altersheiminitiative zu. Damit wurde die Initiative nur knapp abgelehnt. In der Verantwortungen stehen nun der Gemeinde- und Stadtrat, welche Lösungen zur Behebung der drohenden Versorgungslücke erarbeiten müssen. Die InitiantInnen werden ihr Engagement für die sichere Unterbringung betagter Seniorinnen und Senioren fortführen und fordern schärfere Kontrollen durch den Kanton.

(Langzeit)-Pflege innerhalb der Unia wächst rasant

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Die Unia-Mitglieder aus dem Gesundheits- und Sozialbereich können auf ein erfolgreiches 2014 zurückblicken. So vertritt die Unia Berner Oberland in ihrem Gebiet neu über 600 Mitglieder aus der Pflege. Auch in diesem Jahr stehen viele Aktivitäten an. So wird die im November 2014 lancierte Langzeitpflege-Branchenkampagne ausgeweitet und an der Gleichstellungsdemo vom 7. März werden sich zahlreiche Mitglieder für Lohngleichheit im Gesundheits- und Sozialbereich einsetzen.