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Skandalöse Entlassung im APH Lindenmatte

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Das Alters- und Pflegeheim Lindenmatte in Erlenbach i.S. hat mit Kathrin Schmid ein aktives Unia Mitglied und eine Vertreterin in der neugegründeten Betriebskommission entlassen. Die Kündigung erfolgte wegen ihres langjährigen Engagements für bessere Arbeitsbedingungen und gegen Missstände im Heim. Die Gewerkschaft Unia wird gegen die missbräuchliche Kündigung Klage einreichen.

Erfolg im APH Lindenmatte

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Seit eineinhalb Jahren setzen sich die Angestellten des Alters- und Pflegeheim Lindenmatte in Erlenbach i.S. gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia für bessere Arbeitsbedingungen in diesem Heim ein. Nun kann ein grosser Erfolg verbucht werden: Die Betriebskommission, eine der zentralen Forderungen der Angestellten, hat ihre Arbeit aufgenommen. In der Betriebskommission sitzen auch mehrere Unia-Mitglieder ein.

Grosse Abstimmung in Alters- und Pflegeheimen

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Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen. Als grösste Gewerkschaft in der Langzeitpflege organisiert die Unia ab dieser Woche eine Urabstimmung für alle Angestellten in Alters- und Pflegeheimen. Sie sollen entscheiden, welches der gewerkschaftlichen Anliegen für sie höchste Priorität hat. Die jüngsten Skandale und Probleme in Pflegeheimen zeigen, dass es nebst besseren Arbeitsbedingungen auch wirksame Kontrollen braucht, um eine gute Pflege zu garantieren.

Gute Pflege in den Thuner Stadtrat!

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Als Angestellte im Gesundheitswesen übernehmen wir täglich Verantwortung. In der Pflege direkt für unsere Patientinnen und Bewohner, in der Schule für zukünftige Pflegefachkräfte. Und gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia setzten wir uns aktiv für bessere Arbeitsbedingungen ein. Angestellte im Gesundheitswesen brauchen eine starke politische Vertretung! Deshalb kandidieren wir für den Thuner Stadtrat

Wissenschaftliche Studie zu Pflegekarrieren

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In wissenschaftlicher Sache: Zum ersten Mal analysiert eine grossangelegte Studie von detailliert die beruflichen Karrieren von Pflegefachpersonen in den unterschiedlichsten Pflegebereichen, also nicht nur in den grossen Spitälern. Die Studie wird durch verschiedene Hochschulen durchgeführt. Ehemalige und aktive Pflegefachpersonen sind eingeladen, an der Studie nurses at work teilzunehmen: Sie sind gebeten, den Fragebogen auszufüllen unter www.nurses-at-work.com

Die Unia BeO zur Landsgemeinde

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Die Gewerkschaft Unia sieht sich durch die erfolgreiche Landsgemeinde in Zweisimmen mit 400 Teilnehmenden in ihrer Position bestärkt, sich gegen die Schliessung der Geburtshilfe einzusetzen. Die Unia fordert die STS AG und den Kanton Bern auf, ihr stures Profit- und Marktdenken zu verlassen und sich für eine qualitativ gute Grundversorgung, regionale Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen im Obersimmental-Saanenland zu bekennen.

Erfolgreiche Landsgemeinde in Zweisimmen

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Die Landsgemeinde gegen die Schliessung der Geburtshilfe Zweisimmen wurde von knapp 400 SimmentalerInnen und SaanenländerInnen besucht. Die Anwesenden bezeugten ihre Entrüstung über den Schliessungsentscheid und fordern die Spital Thun Simmental (STS) AG auf, diesen rückgängig zu machen. Den Regierungsrat und die Gemeindebehörden werden ersucht, sich für die Geburtsabteilung einzusetzen. Die kämpferische Stimmung der Landsgemeinde zeigt, dass der Widerstand gegen die Schliessung weitergehen wird. So wird auch die Unterschriftensammlung für den offenen Brief an die STS verlängert. Diesen haben bisher über 5000 Personen unterschrieben.

Unia ruft zur Teilnahme an Landsgemeinde auf

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Die Unia Berner Oberland und ihre Ortsgruppe Obersimmental-Saanenland rufen zur Teilnahme an der Landsgemeinde am 25. Oktober gegen die Schliessung der Geburtshilfeabteilung Zweisimmen auf. Als grösste Gewerkschaft im Gesundheitswesen im Berner Oberland fordert die Unia ein Umdenken weg vom Profitdenken hin zu einer guten regionalen Grundversorgung für die Bevölkerung und guten Arbeitsbedingungen für das Personal.

Geburtsabteilung Zweisimmen retten!

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Mit dem Entscheid zur Schliessung der Geburtsabteilung in Zweisimmen stellt die STS AG die Bevölkerung der ganzen Region vor fertige Tatsachen. Wir wurden weder angehört noch ernsthaft in den Prozess einbezogen. Vielmehr haben wir den Entscheid ohne Wenn und Aber hinzunehmen. Der STS AG scheint die Bedeutung einer ausreichenden Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung und den Tourismus unserer Region nicht klar zu sein. Die Schliessung der Geburtsabteilung bedeutet ein Risiko für Frau und Kind und ist der Anfang vom Ende unseres Spitals!

Der Schliessungsentscheid  der STS AG ist schlichtweg nicht akzeptierbar. Denn die Konsequenzen ihrer Entscheide werden wir tragen müssen! Dabei geht es um unsere Gesundheit, um unsere Kinder, um die Zukunft der ganzen Region!

Deshalb ruft das Komitee SpitalkämpferInnen zu einer „Grossen Landsgemeinde“ (eine der ältesten und einfachsten Formen der direkten Demokratie) auf. Die Bevölkerung soll ihre Meinung kundtun und ihre Stimme nutzen! Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!

 

Samstag, 25. Oktober, Bärenplatz Zweisimmen

Programm:

10.00-11.30: Landsgemeinde: Redebeiträge, Diskussion, Abstimmung

11.30-14.30: Festwirtschaft und musikalische Beiträge

Für die Kinder organisieren wir ein Malzelt und eine grosse Zeichnungsaktion!