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Schmähpreis der Unia Jugend für Privat-Spitex

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Die Unia Jugend hat heute den Apprentice Simply Ignored-Award (A.S.I.-Award), einen jährlichen Schmähpreis für Institutionen, die die Rechte von Lernenden nicht respektieren, an die Association Spitex privée Suisse (ASPS) verliehen. Sinnbildlich hat sie der ASPS eine Fussmatte mit der Aufschrift «Wir sind keine Fussabtreter – Lernende verlangen Respekt» übergeben.

Aufruf «Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte» lanciert

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Seit 12. November 2015 gilt in der Schweiz das Abkommen «Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte» der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Dieses muss nun zügig umgesetzt werden, wie ein breit abgestützter Aufruf verlangt. Die Gewerkschaft Unia gehörte zu den Erstunterzeichnerinnen. Der Aufruf kann hier unterzeichnet werden.

Pflege-Lernende diskutieren Umfrage

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Lernende der BFGS Gesundheit und Soziales in Brugg haben am Freitag die Ergebnisse der Unia-Umfrage unter rund 1000 Lernenden in Pflegeberufen diskutiert. Viele von ihnen haben selber an der Umfrage teilgenommen. Gesprächsstoff war vor allem die Tatsache, dass fast die Hälfte der befragten Auszubildenden sich in 10 Jahren nicht mehr im Job sieht. Und, dass 55% wegen Personal- und Zeitmangels nicht so pflegen können, wie sie es für gut und richtig erachten.

Die Branchengruppe Pflege der Unia Aargau hat sich mit Nikolaus-Schoggi, Nüssen und Mandarinen für die Mitarbeit der Lernenden an der BFGS bedankt. Niggi Näggi Flyer und die Resultate der Umfrage, in Form einer Broschüre, wurden während der Mittagspause an alle anwesenden Schülerinnen und Schüler verteilt. Darauf haben sich mehrere Hundert Auszubildende rege über die zentralen Herausforderungen in ihrem Berufsalltag ausgetauscht. Auch das Lehrpersonal war interessiert und es entstanden mehrere Gespräche. Die Umfrage-Ergebnisse stellen wir jetzt den Lehrerinnen und Lehrer auf Wunsch auch digital zur Verfügung.

Ergebnisse Umfrage bei Auszubildende in der Pflege

Santi Niggi Näggi
In eme tolli Bruef stegg i
Gib mir Freud und Ziit
Denn bliib ich nid nur hütt

Aufruf zu Teilnahme an Protest gegen Abbau in der Psychiatrie

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Die Unia-Gruppe Gesundheit & Soziales ruft ihre Mitglieder in der Psychiatrie zur Teilnahme am Protest für eine gute Psychiatrie im Kanton Bern auf. Der Abbau durch die Sparmassnahmen des Kantons zeigt in den Psychiatrien Folgen: Stellen wurden abgebaut und der Druck auf die Arbeitsbedingungen nimmt zu. Die Psychiatrien brauchen eine gute Finanzierung, um auch gute Arbeitsbedingungen und damit weiterhin eine gute Pflege zu gewährleisten.

Kundgebung, Montag, 16. November 13-14 Uhr, Rathausplatz Bern

Die Petition kann hier unterzeichnet werden.

Regionales Branchentreffen für Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

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Die am 8. September gegründete Aktionsgruppe wird die Pläne für das Jahr 2016 vorstellen. Ebenfalls werden wir auf das sehr oft angesprochene Thema Gesamtarbeitsvertrag (GAV) eingehen und gemeinsam erarbeiten, wie ein solcher zustande kommt. Wie jedesmal bietet dieser Abend aber auch die Möglichkeit, sich unter einander auszutauschen und über die Arbeit rund um Pflege und Betreuung zu diskutieren.

Das Branchentreffen findet am Montag, den 16. November von 19-21 Uhr im Restaurant Papagei in St. Gallen statt.

Anmelden kannst du dich bei Darius Eigenmann: darius.eigenmann@unia.ch oder 079 933 01 69

Personalknappheit und Gesundheit in der Pflege

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Vortragsabend Unia-Gruppe Gesundheit & Soziales

Personalknappheit und Gesundheit der Pflegenden als zentrale Themen

Eine Mehrheit des Pflegepersonals leidet an einer oder mehreren gesundheitlichen Beschwerden. Diese eindrücklichen Zahlen zeigte Franziska Zúñiga von der Uni Basel am Vortragsabend der Gruppe Gesundheit & Soziales der Unia Berner Oberland auf. Die Unia und ihre Mitglieder werden sich weiterhin für flächendeckende, gute Gesamtarbeitsverträge und für mehr Personal einsetzen. 

Am Mittwoch, 7. Oktober stellte Franziska Zúñiga vom Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel die Ergebnisse ihrer Studie vor. Der gut besuchte Vortragsabend fand im Rahmen des Jahresprogramms der Gruppe Gesundheit & Soziales der Unia Berner Oberland statt.

Franziska Zúñiga forscht im Rahmen des SHURP-Projekts über die Bedingungen in Alters- und Pflegeheimen. Eine erste repräsentative Befragung ergab, dass die Pflegequalität und die Arbeitszufriedenheit in den Schweizer Heimen auf hohem Niveau sind. Allerdings sei die Situation in den Heimen sehr unterschiedlich, so Zúñiga. Erschreckend sind die Ergebnisse der Studie zu gesundheitlichen Beschwerden. So gaben beispielsweise 70% der befragten Pflege- und Betreuungspersonen an, unter Rückenschmerzen zu leiden. An allgemeiner Schwäche, Müdigkeit und Energielosigkeit leiden 66% und an Schlafstörungen 48% der befragten Personen. Fast 90% der Befragten gaben an, dass die Beschwerden mit ihrer Arbeit zusammenhängen.

Unia setzt sich für mehr Personal und gute Gesamtarbeitsverträge ein

Die Beschwerden stehen in Zusammenhang mit der hohen Arbeitsbelastung und den wahrgenommenen fehlenden Personalressourcen. Deshalb setzen sich die Unia und ihre Mitglieder weiterhin für mehr Personal und gute Gesamtarbeitsverträge ein. Die bereits angekündigte schweizweite Kampagne für mehr Personal werden die Unia Berner Oberland und ihre Mitglieder auch in die Pflegeheime des Berner Oberlands tragen.

Schweizweite Kampagne gegen Personalmangel

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Medienmitteilung der Gewerkschaft Unia, 5. Oktober 2015

Unia-Branchenkonferenz Langzeitpflege und Betreuung

Schweizweite Kampagne gegen Personalmangel in Pflege und Betreuung 

Personalmangel ist das zentrale Problem der Beschäftigten in Pflege und Betreuung. An der heutigen nationalen Branchenkonferenz Langzeitpflege und Betreuung der Gewerkschaft Unia in Bern beschlossen die rund 60 Delegierten eine schweizweite Kampagne für mehr Personal. Zudem haben sie das Manifest für gute Pflege und Betreuung verabschiedet: Um die Arbeitsbedingungen in der Branche zu verbessern, braucht es gute, flächendeckende Gesamtarbeitsverträge.

An der zweiten nationalen Branchenkonferenz diskutierten heute in Bern rund 60 Gewerkschaftsaktivistinnen und -aktivisten aus Pflege und Betreuung über die drängendsten Probleme in der Branche. Die Delegierten aus allen Regionen der Schweiz waren sich einig: Der Personalmangel ist die grösste Herausforderung. «Die Heime arbeiten mit immer weniger Personal. Einzelne Pflegende sind für immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner zuständig. Dies führt zu krankheitsbedingten Ausfällen und Berufsausstiegen», so Michèle Wirth, Pflegefachfrau in einem Heim im Kanton Bern. Um diese Probleme aktiv anzugehen, beschlossen die Delegierten eine schweizweite Kampagne für mehr Personal. Lanciert wird sie in den nächsten Wochen mit einer Pressekonferenz. 

Manifest für gute Pflege verabschiedet

Im Mai 2015 hatte die Unia ein Manifest für gute Pflege und Betreuung lanciert. Die seither eingegangenen, zahlreichen Rückmeldungen konnten ins Manifest integriert werden. Heute hat die Branchenkonferenz die definitive Version verabschiedet. Fazit: Die Arbeitsbedingun­gen in Pflege und Betreuung können nur mittels flächendeckenden Gesamtarbeitsverträgen mit verbindlichen Mindestlöhnen, anständigen Zulagen und Regeln für Schichtarbeit verbes­sert werden. Ausserdem muss das Finanzierungssystem geändert werden. Es braucht mehr Gelder von Seiten der Politik und der Krankenkassen. Um dies zu erreichen, sind bessere gewerkschaftliche Strukturen in den Betrieben nötig.

Pflegejugendgipfel im Januar

Thema war auch die im ersten Halbjahr 2015 durchgeführte Umfrage bei Auszubildenden in der Pflege und Betreuung. «Unsere Umfrage bei über 1000 Auszubildenden hat gezeigt, dass sich fast die Hälfte nicht vorstellen kann, in 10 Jahren noch in der Pflege zu arbeiten. Die Gründe dafür liegen in der hohen Arbeitsbelastung und im Personalmangel», so Adrian Durtschi, Projektleiter Langzeitpflege der Unia. Anlässlich des Unia-Pflegejugendgipfels Ende Januar 2016 werden die jungen Aktivist/innen weitere Massnahmen diskutieren. 

Die Branchenkonferenz ist das höchste Gremium der über 6000 in der Gewerkschaft Unia organisierten Beschäftigten aus dem Gesundheits- und Sozialbereich. Sie findet zweimal jährlich statt.

Bessere Arbeitsbedingungen bei Privatspitex!

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Oltner Pflege- und Betreuungspersonen fordern:

Bessere Arbeitsbedingungen bei Privatspitex!

Die Unia-Gruppe Pflege und Betreuung fordert faire Arbeitsbedingungen für alle Angestellten in privaten Spitexbetrieben. Ein allgemeingültiger Gesamtarbeitsvertrag soll alle Unternehmungen dazu verpflichten. Zudem organisiert die Unia am 20. Oktober einen Informationsanlass zu den Rechten der Seniorenbetreuerinnen und
-betreuer.

Der Alltag für Angestellte in der Pflege und der Hilfe zu Hause ist hart. Renditedenken und Sparmassnahmen nehmen zu und werden allzu oft auf die Beschäftigten abgewälzt. Tiefe Löhne, Arbeit auf Abruf, fehlende Wegentschädigungen und fehlende Planungssicherheit sind bei vielen privaten Spitexunternehmen gang und gäbe. Oft mangelt es zudem an Wertschätzung gegenüber dieser wichtigen und anspruchsvollen Arbeit. Die Unia-Gruppe Pflege und Betreuung Olten fordert deshalb einen guten, allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), welcher alle Unternehmen der Branche zu fairen Arbeitsbedingungen verpflichtet.

Informationsanlass für Seniorenbetreuerinnen und -betreuer

An der Messe in Olten orientierte die Unia vergangenes Wochenende zusammen mit gewerkschaftlich engagierten Pflege- und Betreuungspersonen über ihre Forderungen und Ideen. Zudem organisiert die Unia am 20. Oktober einen Informationsanlass. Dieser findet statt um 19.00 Uhr im Büro Olten der Gewerkschaft Unia und steht allen interessierten Personen aus Pflege und Betreuung offen. Schwerpunkte bilden die Rechte in Bezug auf Lohn, Weiterbildung, Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Pensionskasse.

Unia informiert Pflegende im Berner Oberland

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Medienmitteilung der Unia Berner Oberland, 16. September 2015

Personalmangel in Alters- und Pflegeheimen

Unia informiert Pflegende über Personalmangel und Auswege

Am Dienstag, 15.9. und Mittwoch, 16.9. hat die Unia Berner Oberland in einer konzentrierten Aktion Mitarbeitende aus Alters- und Pflegeheimen über den sich verschärfenden Personalmangel in Alters- und Pflegeheimen informiert. Jener führt laufend zu Krankheitsausfällen unter dem Pflegepersonal. Um den Personalmangel zu beheben, werden sich die Unia und ihre Mitglieder in den Heimen für bessere Arbeitsbedingungen und in der Politik für eine bessere Finanzierung einsetzen.

 

 

St. Galler Pflege- und Betreuungspersonen organisieren sich in der Unia

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Bessere Arbeitsbedingungen in Pflege und Betreuung

 

Rund 30 Pflege- und Betreuungspersonen gründeten diese Woche in St. Gallen eine regionale Unia-Branchen- und Aktionsgruppe Pflege und Betreuung. Gemeinsam wollen sie in der Öffentlichkeit, den Betrieben und der Politik für genug Personal, mehr Wertschätzung und faire Arbeitsbedingungen etwas in den Bereichen Lohn, Arbeitszeit und Zuschläge kämpfen.

Engagiere auch du dich! Das nächste Treffen findet am Montag, 16. November um 19 Uhr statt. Anmelden kannst du dich beim zuständigen Gewerkschaftssekretär Darius Eigenmann, darius.eigenmann@unia.ch, 079 933 01 69.