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Aufruf zu Teilnahme an Protest gegen Abbau in der Psychiatrie

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Die Unia-Gruppe Gesundheit & Soziales ruft ihre Mitglieder in der Psychiatrie zur Teilnahme am Protest für eine gute Psychiatrie im Kanton Bern auf. Der Abbau durch die Sparmassnahmen des Kantons zeigt in den Psychiatrien Folgen: Stellen wurden abgebaut und der Druck auf die Arbeitsbedingungen nimmt zu. Die Psychiatrien brauchen eine gute Finanzierung, um auch gute Arbeitsbedingungen und damit weiterhin eine gute Pflege zu gewährleisten.

Kundgebung, Montag, 16. November 13-14 Uhr, Rathausplatz Bern

Die Petition kann hier unterzeichnet werden.

Regionales Branchentreffen für Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

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Die am 8. September gegründete Aktionsgruppe wird die Pläne für das Jahr 2016 vorstellen. Ebenfalls werden wir auf das sehr oft angesprochene Thema Gesamtarbeitsvertrag (GAV) eingehen und gemeinsam erarbeiten, wie ein solcher zustande kommt. Wie jedesmal bietet dieser Abend aber auch die Möglichkeit, sich unter einander auszutauschen und über die Arbeit rund um Pflege und Betreuung zu diskutieren.

Das Branchentreffen findet am Montag, den 16. November von 19-21 Uhr im Restaurant Papagei in St. Gallen statt.

Anmelden kannst du dich bei Darius Eigenmann: darius.eigenmann@unia.ch oder 079 933 01 69

Personalknappheit und Gesundheit in der Pflege

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Vortragsabend Unia-Gruppe Gesundheit & Soziales

Personalknappheit und Gesundheit der Pflegenden als zentrale Themen

Eine Mehrheit des Pflegepersonals leidet an einer oder mehreren gesundheitlichen Beschwerden. Diese eindrücklichen Zahlen zeigte Franziska Zúñiga von der Uni Basel am Vortragsabend der Gruppe Gesundheit & Soziales der Unia Berner Oberland auf. Die Unia und ihre Mitglieder werden sich weiterhin für flächendeckende, gute Gesamtarbeitsverträge und für mehr Personal einsetzen. 

Am Mittwoch, 7. Oktober stellte Franziska Zúñiga vom Institut für Pflegewissenschaft der Universität Basel die Ergebnisse ihrer Studie vor. Der gut besuchte Vortragsabend fand im Rahmen des Jahresprogramms der Gruppe Gesundheit & Soziales der Unia Berner Oberland statt.

Franziska Zúñiga forscht im Rahmen des SHURP-Projekts über die Bedingungen in Alters- und Pflegeheimen. Eine erste repräsentative Befragung ergab, dass die Pflegequalität und die Arbeitszufriedenheit in den Schweizer Heimen auf hohem Niveau sind. Allerdings sei die Situation in den Heimen sehr unterschiedlich, so Zúñiga. Erschreckend sind die Ergebnisse der Studie zu gesundheitlichen Beschwerden. So gaben beispielsweise 70% der befragten Pflege- und Betreuungspersonen an, unter Rückenschmerzen zu leiden. An allgemeiner Schwäche, Müdigkeit und Energielosigkeit leiden 66% und an Schlafstörungen 48% der befragten Personen. Fast 90% der Befragten gaben an, dass die Beschwerden mit ihrer Arbeit zusammenhängen.

Unia setzt sich für mehr Personal und gute Gesamtarbeitsverträge ein

Die Beschwerden stehen in Zusammenhang mit der hohen Arbeitsbelastung und den wahrgenommenen fehlenden Personalressourcen. Deshalb setzen sich die Unia und ihre Mitglieder weiterhin für mehr Personal und gute Gesamtarbeitsverträge ein. Die bereits angekündigte schweizweite Kampagne für mehr Personal werden die Unia Berner Oberland und ihre Mitglieder auch in die Pflegeheime des Berner Oberlands tragen.

Schweizweite Kampagne gegen Personalmangel

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Medienmitteilung der Gewerkschaft Unia, 5. Oktober 2015

Unia-Branchenkonferenz Langzeitpflege und Betreuung

Schweizweite Kampagne gegen Personalmangel in Pflege und Betreuung 

Personalmangel ist das zentrale Problem der Beschäftigten in Pflege und Betreuung. An der heutigen nationalen Branchenkonferenz Langzeitpflege und Betreuung der Gewerkschaft Unia in Bern beschlossen die rund 60 Delegierten eine schweizweite Kampagne für mehr Personal. Zudem haben sie das Manifest für gute Pflege und Betreuung verabschiedet: Um die Arbeitsbedingungen in der Branche zu verbessern, braucht es gute, flächendeckende Gesamtarbeitsverträge.

An der zweiten nationalen Branchenkonferenz diskutierten heute in Bern rund 60 Gewerkschaftsaktivistinnen und -aktivisten aus Pflege und Betreuung über die drängendsten Probleme in der Branche. Die Delegierten aus allen Regionen der Schweiz waren sich einig: Der Personalmangel ist die grösste Herausforderung. «Die Heime arbeiten mit immer weniger Personal. Einzelne Pflegende sind für immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner zuständig. Dies führt zu krankheitsbedingten Ausfällen und Berufsausstiegen», so Michèle Wirth, Pflegefachfrau in einem Heim im Kanton Bern. Um diese Probleme aktiv anzugehen, beschlossen die Delegierten eine schweizweite Kampagne für mehr Personal. Lanciert wird sie in den nächsten Wochen mit einer Pressekonferenz. 

Manifest für gute Pflege verabschiedet

Im Mai 2015 hatte die Unia ein Manifest für gute Pflege und Betreuung lanciert. Die seither eingegangenen, zahlreichen Rückmeldungen konnten ins Manifest integriert werden. Heute hat die Branchenkonferenz die definitive Version verabschiedet. Fazit: Die Arbeitsbedingun­gen in Pflege und Betreuung können nur mittels flächendeckenden Gesamtarbeitsverträgen mit verbindlichen Mindestlöhnen, anständigen Zulagen und Regeln für Schichtarbeit verbes­sert werden. Ausserdem muss das Finanzierungssystem geändert werden. Es braucht mehr Gelder von Seiten der Politik und der Krankenkassen. Um dies zu erreichen, sind bessere gewerkschaftliche Strukturen in den Betrieben nötig.

Pflegejugendgipfel im Januar

Thema war auch die im ersten Halbjahr 2015 durchgeführte Umfrage bei Auszubildenden in der Pflege und Betreuung. «Unsere Umfrage bei über 1000 Auszubildenden hat gezeigt, dass sich fast die Hälfte nicht vorstellen kann, in 10 Jahren noch in der Pflege zu arbeiten. Die Gründe dafür liegen in der hohen Arbeitsbelastung und im Personalmangel», so Adrian Durtschi, Projektleiter Langzeitpflege der Unia. Anlässlich des Unia-Pflegejugendgipfels Ende Januar 2016 werden die jungen Aktivist/innen weitere Massnahmen diskutieren. 

Die Branchenkonferenz ist das höchste Gremium der über 6000 in der Gewerkschaft Unia organisierten Beschäftigten aus dem Gesundheits- und Sozialbereich. Sie findet zweimal jährlich statt.

Bessere Arbeitsbedingungen bei Privatspitex!

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Oltner Pflege- und Betreuungspersonen fordern:

Bessere Arbeitsbedingungen bei Privatspitex!

Die Unia-Gruppe Pflege und Betreuung fordert faire Arbeitsbedingungen für alle Angestellten in privaten Spitexbetrieben. Ein allgemeingültiger Gesamtarbeitsvertrag soll alle Unternehmungen dazu verpflichten. Zudem organisiert die Unia am 20. Oktober einen Informationsanlass zu den Rechten der Seniorenbetreuerinnen und
-betreuer.

Der Alltag für Angestellte in der Pflege und der Hilfe zu Hause ist hart. Renditedenken und Sparmassnahmen nehmen zu und werden allzu oft auf die Beschäftigten abgewälzt. Tiefe Löhne, Arbeit auf Abruf, fehlende Wegentschädigungen und fehlende Planungssicherheit sind bei vielen privaten Spitexunternehmen gang und gäbe. Oft mangelt es zudem an Wertschätzung gegenüber dieser wichtigen und anspruchsvollen Arbeit. Die Unia-Gruppe Pflege und Betreuung Olten fordert deshalb einen guten, allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), welcher alle Unternehmen der Branche zu fairen Arbeitsbedingungen verpflichtet.

Informationsanlass für Seniorenbetreuerinnen und -betreuer

An der Messe in Olten orientierte die Unia vergangenes Wochenende zusammen mit gewerkschaftlich engagierten Pflege- und Betreuungspersonen über ihre Forderungen und Ideen. Zudem organisiert die Unia am 20. Oktober einen Informationsanlass. Dieser findet statt um 19.00 Uhr im Büro Olten der Gewerkschaft Unia und steht allen interessierten Personen aus Pflege und Betreuung offen. Schwerpunkte bilden die Rechte in Bezug auf Lohn, Weiterbildung, Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Pensionskasse.

Unia informiert Pflegende im Berner Oberland

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Medienmitteilung der Unia Berner Oberland, 16. September 2015

Personalmangel in Alters- und Pflegeheimen

Unia informiert Pflegende über Personalmangel und Auswege

Am Dienstag, 15.9. und Mittwoch, 16.9. hat die Unia Berner Oberland in einer konzentrierten Aktion Mitarbeitende aus Alters- und Pflegeheimen über den sich verschärfenden Personalmangel in Alters- und Pflegeheimen informiert. Jener führt laufend zu Krankheitsausfällen unter dem Pflegepersonal. Um den Personalmangel zu beheben, werden sich die Unia und ihre Mitglieder in den Heimen für bessere Arbeitsbedingungen und in der Politik für eine bessere Finanzierung einsetzen.

 

 

St. Galler Pflege- und Betreuungspersonen organisieren sich in der Unia

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Bessere Arbeitsbedingungen in Pflege und Betreuung

 

Rund 30 Pflege- und Betreuungspersonen gründeten diese Woche in St. Gallen eine regionale Unia-Branchen- und Aktionsgruppe Pflege und Betreuung. Gemeinsam wollen sie in der Öffentlichkeit, den Betrieben und der Politik für genug Personal, mehr Wertschätzung und faire Arbeitsbedingungen etwas in den Bereichen Lohn, Arbeitszeit und Zuschläge kämpfen.

Engagiere auch du dich! Das nächste Treffen findet am Montag, 16. November um 19 Uhr statt. Anmelden kannst du dich beim zuständigen Gewerkschaftssekretär Darius Eigenmann, darius.eigenmann@unia.ch, 079 933 01 69.

 

 

Pflegeauszubildende unter Druck

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Die Ergebnisse einer Unia-Umfrage unter rund 1000 Lernenden in Pflegeberufen lassen aufhorchen: Fast die Hälfte der befragten Auszubildenden sieht sich in 10 Jahren nicht mehr im Job. Und 55% können wegen Personal- und Zeitmangels nicht so pflegen, wie sie es für gut und richtig erachten.

Viele Überstunden, wenig Lohn

Auch sonst sind die jungen Pflegenden vielen Belastungen ausgesetzt. 58% müssen regelmässig Überstunden leisten, obwohl dies in den meisten Fällen verboten ist. Ganze 68% aller Befragten empfinden ihren Lohn als unangemessen für die geleistete Arbeit.

Kompetenzüberschreitungen, fehlende Betreuung

41% müssen Aufgaben ausserhalb ihres Kompetenzbereichs ausführen. Das kann sowohl für die Auszubildenden als auch für Patientinnen und Patienten gefährlich sein. Schliesslich geben 23% an, während der Praxisausbildung nur unzureichend begleitet und unterstützt zu werden.

Stopp Sparmassnahmen und Renditedenken

Auszubildende sind das Fundament für eine gute Pflege in den nächsten Generationen. Die Unia fordert daher ein Umdenken in der Branche: Nicht mehr Rendite, Sparmassnahmen und Zahlen, sondern die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen. Nur das garantiert eine gute Pflege und genügend Pflegenachwuchs.

Mehr Personal – für gute Pflege und Betreuung!

Dazu braucht es ausreichend finanzielle Mittel für zusätzliches Pflegepersonal, mehr Zeit für individuell gute Pflege und bessere Betreuung. Ebenso sind höhere Löhne, angemessene Zulagen, faire Arbeitszeitregelungen und eine gute Kontrolle des Lehrlings- und Arbeitsrechts dringend nötig.

Es braucht mehr Personal

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Medienmitteilung der Unia Berner Oberland

Thun, 24. August 2015

PflegerInnen beschliessen Aktivitäten gegen Personalmangel

Aktive Unia Mitglieder aus der Pflege diskutierten am Samstag, 22. August die drängendsten Probleme in Pflegeheimen. Es zeigt sich, dass der Kostendruck erschreckend oft zu Burnouts und einer hohen Fluktuation führt. Gründe dafür liegen in der Pflegefinanzierung und im Spardruck. Die Versammlung beschloss, dass sich die Unia dem Thema vermehrt annimmt.

Mehr Informationen hier: gutepflege.ch/mehrpersonal

 

Betreuerinnen organisieren sich schweizweit

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von unia.ch

Vor einem Jahr streikten in Zürich polnische und slowakische Betreuerinnen für bessere Arbeitsbedingungen. Mit Unterstützung der Unia erreichten sie Lohnerhöhungen, den 13. Monatslohn sowie bezahlte Wegzeiten. mehr Informationen zu der neuen Gruppe Mittel-Osteuropäischer Betreuerinnen: gutepflege.ch/cee