Wissenschaftliche Studie zu Pflegekarrieren

In wissenschaftlicher Sache: Zum ersten Mal analysiert eine grossangelegte Studie von detailliert die beruflichen Karrieren von Pflegefachpersonen in den unterschiedlichsten Pflegebereichen, also nicht nur in den grossen Spitälern. Die Studie wird durch verschiedene Hochschulen durchgeführt. Ehemalige und aktive Pflegefachpersonen sind eingeladen, an der Studie nurses at work teilzunehmen: Sie sind gebeten, den Fragebogen auszufüllen unter www.nurses-at-work.com

Hier die Medienmitteilung von nurses at work:

Nationale wissenschaftliche Studie nurses at work

Pflegende äussern sich zu ihrer Berufskarriere

Ein Beitrag gegen den Mangel an Pflegepersonal in der Schweiz

Der Schweiz droht ein massiver Mangel an Pflegefachkräften – bereits im Jahr 2020. Eine der Massnahmen dagegen: Mittel und Wege finden, dass unsere gut ausgebildeten Pflegenden ihrem Beruf und ihrer Institution möglichst lange treu bleiben. Viele aber verlassen das Gesundheitswesen. Erstmals untersucht jetzt eine nationale wissenschaftliche Studie – gestützt auf Erfahrungen der vergangenen 40 Jahre – warum diplomierte Pflegefachpersonen im Beruf bleiben oder ihn verlassen.

Wie viele Pflegefachpersonen gibt es in der Schweiz? Wie viele davon sind berufstätig? Wie lange bleiben sie im Pflegebereich? Was müssen wir unternehmen, damit wir in 20 oder 30 Jahren mit der gleichen Qualität wie heute gepflegt werden? Solche Fragen lassen sich heute kaum zuverlässig beantworten, weil die Zahlen fehlen und es kein Berufsregister für den Pflegebereich gibt.

Zum ersten Mal analysiert jetzt diese grossangelegte Studie detailliert die beruflichen Karrieren von Pflegefachpersonen in den unterschiedlichsten Pflegebereichen, also nicht nur in den grossen Spitälern.

Die Resultate sollen in rund einem Jahr vorliegen. Daraus sollen Vorschläge für konkrete Massnahmen abgeleitet werden, mit denen dem Mangel an Pflegepersonal in der Schweiz nachhaltig entgegenwirkt werden kann. Arbeitgeber und die Politik sollen so nützliche Instrumente für nachhaltige Strategien in allen Regionen der Schweiz erhalten.

Nurses at work wird geleitet von Véronique Addor, Professorin an der Genfer Hochschule für Gesundheit HES. Integriert in ihrem Team sind Forschende aus Genf, Lausanne und Basel. Finanziert wird die Studie hauptsächlich vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, unterstützt wird sie von zahlreichen anderen Institutionen, von Politikern und Fachleuten aus der ganzen Schweiz. 

Ehemalige und aktive Pflegefachpersonen sind eingeladen, an der Studie nurses at work teilzunehmen: Sie sind gebeten, den Fragebogen auszufüllen unter www.nurses-at-work.com .

Mit ihrer Teilnahme an dieser wissenschaftlichen Studie helfen uns Pflegefachpersonen, die beruflichen und persönlichen Aspekte ihrer Laufbahn besser zu verstehen.