Erste Verhandlung mit Alterszentrum Im Brüel

Gemeinsame Medienmitteilung des Alterszentrums Im Brüel in Aesch und der Gewerkschaft Unia Region Nordwestschweiz

Aesch, 31. Januar 2014

Sozialpartnerschaft in der Pflege

Erstes Treffen zwischen Alterszentrum Im Brüel und der Gewerkschaft Unia stattgefunden

Letzte Woche kritisierte die Gewerkschaft Unia während einer Protestaktion die Arbeitsbedingungen im Alterszentrum „Im Brüel“ in Aesch. Nun hat ein erstes Treffen stattgefunden. Beide Parteien sind sich einig, dass es eine sozialpartnerschaftliche Lösung für die Branche braucht.

In einem ersten Treffen zwischen dem Stiftungsrat des Alterszentrums „Im Brüel“ und der Gewerkschaft Unia wurden die Traktanden Arbeitsbedingungen, Mitsprache des Personals und Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft besprochen. Das Treffen war konstruktiv und beide Parteien tauschten ihre Sicht der Situation im Alterszentrum aus.

Beide Parteien sind sich einig, dass der Druck und die Herausforderungen in der Langzeitpflege insgesamt zunehmen. Von diesen Entwicklungen sind Pflegebedürftige, Personal wie auch die Pflegeinstitutionen betroffen. Um diese Herausforderungen adäquat entgegentreten zu können und gute Pflege wie auch fortschrittliche Arbeitsbedingungen gewährleisten zu können, wäre ein Gesamtarbeitsvertrag für die ganze Branche eine sinnvolle und nachhaltige Lösung. Von einer solchen Regelung würden sämtliche Parteien, die sich für das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner wie auch des Personals einsetzen, profitieren.

Die Gewerkschaft Unia sieht zur raschen Beruhigung und Stabilisierung der Situation im Alterszentrum weiterhin eine Sozialpartnerschaft zwischen der Stiftung als Arbeitgeber und der Gewerkschaft als Repräsentant des Personals als einzige nachhaltige Antwort. Der Stiftungsrat gibt sich offen gegenüber diesem Prozess und wird das Thema an seiner nächsten Retraite diskutieren.