Online-Kommentare zu WIA Friedli Interview

Nicht  nur wir haben das Interview vom Wohnen im Alter (WIA) CEO Stephan Friedli kommentiert, auch verschiedene Onlinekommentare sind beim Thuner Tagblatt eingegangen. Alle sieben KommentatorInnen  stellen sich auf die Seite der Beschäftigten und der Unia, kritisieren das Missmanagment der WIA und die Aussagen von Herrn Friedli. Hier die Originalkommentare:

 

Klaus Balmer

05.04.2013, 18:16 Uhr

Beim Lesen musste ich lachen, schmunzeln und vor allem staunen. So viele Ausreden. So vieles Schönreden. Leser beleidigen. Mitarbeiter beleidigen, bevormunden, für dumm verkaufen. Wer Sie so schlecht beraten hat, gehört entlassen.

jan welters

05.04.2013, 10:05 Uhr

Die zuständige Gewerkschaft suchen sich die Beschäftigten aus. Nicht die Unternehmer. So ist das auf der ganzen Welt. Wenn die Chefs mit einer Gewerkschaft, die Mitglieder im Unternehmen hat, nicht reden wollen, dann spricht das für die Gewerkschaft. Und gegen die Gewerkschaft, mit denen die Chefs gerne verhandeln.

Philipp Mischler

05.04.2013, 08:43 Uhr

Ja mit den älteren lässt sich Geld verdienen, und der nachschub geht nicht so schnell aus und zurück wie in anderen Branchen. Frage wieso kann man in Heimberg günstig unter der Hand Wohnungen kaufen von den Insassen vom Alterszentrum? Durch Herr Pulver werden Wohnungen verkauft. Wieso werden die nicht aussgeschrieben das jeder auch mitbieten kann? Das wäre wohl auch für die noch Besitzer fairer?

Martha Fuchs

04.04.2013, 18:51 Uhr

Dass es Zeit braucht, einen Gesamtarbeitsvertrag auszuhandeln steht ausser Frage. Nur: die Probleme bei der WIA sind nicht erst seit gestern bekannt! Deshalb ist es jetzt höchste Zeit, dass sich etwas bessert und zwar nicht erst im nächsten Jahr! Schade, dass Herr Friedli die sich gebotene Gelegenheit nicht genutzt hat und damit für bessere Arbeitsbedingungen und Ruhe gesorgt hat!

Susanne Roesti

04.04.2013, 16:59 Uhr

Kurz und bündig: Altersheime der WIA zurück an die Stadt Thun!!! Sonst sitzen plötzlich auch die Bewohnenden der Sonnmatt und des Martinzentrums auf der Strasse ...!

Roman Dahinden

04.04.2013, 15:56 Uhr

Solche schönen Reden sind wir uns ja von der WIA seit längerem gewohnt. Auch nach Jahren der Krise werden sie nicht glaubwürdiger. Die von Herrn Friedli kommunizierten Massnahmen sind zahnlos und werden keine Probleme lösen. Die WIA-Leitung sollte froh sein, solch engagierte MitarbeiterInnen zu haben und ihnen endlich den Respekt erweisen, den sie verdienen. Und zwar am Verhandlungstisch über einen GAV.

Franz-Dominik Imhof

04.04.2013, 14:06 Uhr

Auf Deutsch gesagt: GAV gibts nicht (VPOD hat noch keinen). Personalkommission gibts auch nicht. Verbesserungen gibts auch nicht (dann mal vielleicht nächstes Jahr.. oder so) und mit der Gewerkschaft auf Platz reden wir nur über das was uns passt. Das findet der Herr Friedli (der viel mehr als der "Durchschnittslohn" verdient) natürlich "genug".  Arrogant. Da sollte das Volk wieder das sagen haben.