Was im Interview mit Stephan Friedli nicht gesagt wurde

Im Thuner Tagblatt vom 4.4. 2013, erhielt Stephan Friedli, Vorsitzender der Geschäftsleitung der WIA AG, die grosszügige Gelegenheit Stellung zu nehmen zu den „happigen Vorwürfen der Gewerkschaften“ (Hier der Link zum Interview). Notabene ohne ein Gegenüber, das seine Darstellung kritisch hinterfragt hätte. Hier die Fakten zu seinen Aussagen.

Das sagt Stephan Friedli zur Stimmung beim Personal: „Es gibt zwei Lager bei den Mitarbeitenden, dasjenige, das darauf vertraut, dass wir die Anstellungsbedingungen anpassen werden, und dasjenige, das aufgrund gezielter Kampagnen verunsichert ist. Klar ist, dass wir die Anstellungsbedingungen anpassen werden.“

Wahr ist: Immerhin gesteht Stephan Friedli ein, dass die Anstellungsbedingungen verbesserungsbedürftig sind. Aber gerade weil die Anstellungsbedingungen nicht gut sind, begannen die Mitarbeitenden der WIA sich zu wehren. Dafür brauchte es keine Kampagne der Unia.

Das sagt Stephan Friedli zum Verteilen von Osterhasen durch das Personal: „Solche Aktionen sind unnötig. Gegenüber unseren Mitarbeitenden haben wir bereits kommuniziert, dass wir die Anstellungsbedingungen anpassen werden. Die Unia kann diesen Prozess durch ihre Aktionen nicht beschleunigen.“ Auf die Frage nach der Bewilligung sagt Stephan Friedli: „Nein, die Aktion war nicht bewilligt.“

Wahr ist: Erstens, braucht es für das Verteilen von Osterhasen keine Bewilligung. Auch das Christkind braucht für das Verteilen von Geschenken keine Bewilligung. Zweitens nahm die Leitung der WIA die Anliegen ihrer Mitarbeitenden erst wahr, als diese begannen, öffentlich darauf aufmerksam zu machen. Drittens nähme es uns sehr wunder, wie viele Antwortkarten Herr Friedli von Bewohnerinnen und Bewohnern, bzw. deren Angehörigen erhalten hat.

Das sagt Stephan Friedli zur Unterstützung der Mitarbeitenden durch die Unia: „Das Gesundheitswesen ist ein lukrativer Wachstumsmarkt, in dem die Unia Fuss fassen will. Die WIA in ihrer nach wie vor fragilen Situation ist für die Unia eine leichte Beute. Für die WIA ist dies problematisch, weil die Unia bei den Mitarbeitenden Erwartungen schürt, die mit den strengen kantonalen Finanzierungsmöglichkeiten gar nicht zu erfüllen sind.“

Wahr ist: Tatsächlich ist das Gesundheitswesen ein Wachstumsmarkt, der von immer mehr Investoren als lukratives Geschäftsfeld entdeckt wird. Es ist äusserst wichtig zu schauen, dass dabei die Qualität nicht verloren geht. Wir alle wollen bei Bedarf eine gute Betreuung. Dafür braucht es auch gute Arbeitsbedingungen und Respekt für die Arbeit der Angestellten. Die Unia unterstützt die Mitarbeitenden der WIA aus genau einem Grund: Weil diese das so wünschen! Jede Belegschaft darf in der Schweiz ihre Vertretung selber bestimmen. Das ist in diesem Fall die Unia, daran kann Herr Friedli nichts ändern, es ist ein Entscheid des Personals.

Weiter sagt Stephan Friedli in der gleichen Antwort: „Daher hat sich der Verwaltungsrat entschieden, sich einem Gesamtarbeitsvertrag anzuschliessen, der vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und  -männer SBK und der Gewerkschaft VPOD erarbeitet wird. Beide Berufsverbände kennen die Gegebenheiten im Gesundheitswesen.“

Wahr ist: Es gibt momentan keine Branchenlösung für die Pflege. Die WIA will sich dem Verein dedica anschliessen, der im Kanton Bern 13 Betriebe mit 22 Heimen vertritt. Dedica ist aber laut ihren Statuten nicht tariffähig und kann somit keinen GAV abschliessen! Was der SBK, der VPOD und dedica scheinbar aushandeln ist ein Vertrag, den schlussendlich jeder Betrieb wieder für sich beschliessen müsste. Also genau das, was die Mitarbeitenden der WIA heute schon wollen.

 Das sagt Stephan Friedli zum Vorwurf ungesetzlicher Pausenregelungen: „Sind zwei bezahlte Pausen pro Tag von einer Viertelstunde Dauer ungesetzlich? Übrigens: Das Pausengetränk ist für die Mitarbeitenden gratis.“

Wahr ist: Bei den gesetzlich vorgeschriebenen Pausen darf man den Arbeitsplatz verlassen, bei gesetzlich vorgeschriebenen Mittagspausen muss man nicht gleichzeitig Bewohner betreuen. Bei den gesetzlich vorgeschriebenen Pausen muss man sich auch nicht auf Abruf bereit halten und das Telefon bedienen. Dies alles ist aber laut Mitarbeitenden in den Altersheimen der WIA gang und gäbe. Der Hinweis auf die bezahlten Pausengetränke wirkt daher unangebracht und zynisch.

Das sagt Stephan Friedli zum Vorwurf der schlechten Löhne: „Der Durchschnittslohn in der WIA betrug letztes Jahr 5385 Franken pro Monat. Die Entlöhnung richtet sich bei der WIA – wie bei den meisten anderen Heimen auch – nach den kantonalen Vorgaben. Da die WIA einen gemeinnützigen Zweck verfolgt, werden wir den finanziellen Spielraum, der zurzeit besteht, in Form von besseren Anstellungsbedingungen weitergeben. Per 2013 hat die WIA durchschnittlich 0,5 Prozent individuelle Lohnerhöhung gewährt, mehr als viele andere Arbeitgeber.“

Wahr ist: Der Durchschnittslohn ist ein schlechtes Mass für die Lohnsituation in einem Unternehmen, da einzelne hohe Löhne – wie wohl der von Herrn Friedli – den Durchschnittslohn stark erhöhen. So ist der Durchschnitt vom Lohn eines Angestellten, der 5000 Franken Monat verdient und dem von Vasella mit 2.5 Millionen Franken pro Monat genau bei 1'252'500 Franken. Trotz dem stolzen Durchschnittslohnes von über einer Million Franken erhält der Angestellte nur 5000 Franken, Herr Vasella aber seine 2.5 Millionen Franken.

Der Medianlohn in der Langzeitpflege lag bereits 2010 im Kanton Bern übrigens deutlich über den Werten, die Herr Friedli für die WIA angibt. Auch die Lohnerhöhung für 2013 ist mit Vorsicht zu geniessen. Viele Angestellte beschweren sich darüber, dass sie über den gesamten Zeitraum von 2007 bis heute kaum Lohnerhöhungen erhalten haben. Von individuellen Lohnerhöhungen profitieren zudem nicht alle.

Das sagt Stephan Friedli zu den Zulagen: „Nebst der gesetzlichen Kinderzulage entrichtet die WIA freiwillig eine Betreuungszulage von 220 Franken pro Monat und übernimmt durchschnittlich 56 Prozent der Pensionskassenbeiträge. Per Ende 2012 hat die WIA als Anerkennung für die guten Leistungen jedem Mitarbeiter 450 Franken (bei 100-Prozent-Pensum) in Form von IGT-Gutscheinen entrichtet, zudem können alle Mitarbeitenden im Umfang von 1000 Franken Reka-Checks mit einem Rabatt von 10 Prozent beziehen.“

Wahr ist: Über die Zulagen kam es von Seiten der Angestellten zu keinen Beanstandungen. Trotzdem, vieles was Stephan Friedli hier aufzählt, ist nur knapp über dem gesetzlichen Minimum und die selbst aufgesetzten Lorbeeren daher fehl am Platz.

Das sagt Stephan Friedli zu Überstunden: „Per Ende 2012 betrug der durchschnittliche Überstundensaldo pro Mitarbeiter 32 Stunden. Die Überstunden sind auf die Turbulenzen der WIA in der Vergangenheit sowie krankheits- und unfallbedingte Absenzen zurückzuführen.“

Wahr ist: Aufgeteilt auf alle Mitarbeitenden tönen 32 Stunden nicht nach viel. Auch hier ist aber der Vergleich vom Durchschnitt nicht angebracht. Der angesprochene Wert ist per Ende Jahr und sagt nichts aus über die Schwankungen während dem Jahr. In den Pflege-Berufen haben sich aber teilweise sehr viel mehr Überstunden angehäuft. Es gibt Fälle von Teilzeitbeschäftigten, die auf mehr als 100 Überstunden kommen.

Das sagt Stephan Friedli zum Stress: „Auch in Bezug auf die Stellen gibt es kantonale Vorgaben. Insgesamt haben wir in der WIA 18 Stellen mehr, als die kantonale Richtlinie vorsieht. Offensichtlich haben wir Verbesserungspotenzial. Darum hat die Geschäftsleitung der WIA das Projekt Organisationsentwicklung gestartet, welches den Ursachen auf den Grund geht und die Abläufe Schritt für Schritt optimiert.“

Wahr ist: Die Aussage von Herr Friedli ist blanker Hohn auf Kosten der Arbeitnehmenden. Bei 18 Stellen weniger würde die WIA die Betriebsbewilligung verlieren, weil sie sich nicht an die kantonale Minimalbestimmung über das Fach- und Hilfs-Personal halten würde. Jetzt stellt Friedli sogar noch weitere Optimierungen in Aussicht. Dies, obwohl Stress und Überlastung heute schon grassieren. Die Projekte der WIA-Leitung haben in der Vergangenheit zu mehr statt weniger Stress geführt. So beispielsweise für die Angestellten im Altersheim Falken, die über ein Jahr nach dem Verkauf – wie auch die Bewohnerinnen und Bewohner - immer noch nicht wissen, wo sie in einigen Monaten arbeiten werden.

Das sagt Stephan Friedli zu den fehlenden Mitwirkungsmöglichkeiten: „Wie bereits gesagt, wir haben die Möglichkeit von Verbesserungen, das wissen wir aus einer grossen Mitarbeiterversammlung. Diese Anliegen nehmen wir ernst. Ein Beispiel: Per Mitte 2013 gründen wir die Personalkommission. Anschliessend wird die Geschäftsleitung zusammen mit der Personalkommission die Anstellungsbedingungen überarbeiten. Die Auswirkungen dieser Änderung kann dann im Budget 2014 berücksichtigt werden. Neu finden monatlich Sprechstunden statt, in welchen die Mitarbeitenden direkt mit der Geschäftsleitung sprechen können. Alle Mitarbeitenden, die wollen, können mitwirken.“

Wahr ist: Herr Friedli will eine Personalkommission gründen und mit dieser die Anstellungsbedingungen überarbeiten. Und dann will er mit der WIA einem Gesamtarbeitsvertrag beitreten, welcher erst erarbeitet wird – notabene von einer nicht tariffähigen Organisation. Dies macht so keinen Sinn: Erstens ist eine Personalkommission, welche nicht durch einen Gesamtarbeitsvertrag abgesichert ist, wirkungslos. Eine Personalkommission muss unabhängige Gewerkschaften und einen GAV im Rücken haben, denn ansonsten kann ein Mitwirkungsreglement immer willkürlich durch den Arbeitgeber abgeändert werden. Zweitens: Herr Friedli will die Anstellungsbedingungen in Zusammenarbeit mit einer Personalkommission verbessern, die von der Willkür der Führung abhängig ist. So können keine wirklichen Verbesserungen erzielt werden. Drittens stellt sich die Frage, weshalb Herr Friedli bis 2014 die Anstellungsbedingungen verbessern will, wenn die WIA ja sowieso einem GAV beitreten will. Hier muss Herr Friedli Farbe bekennen: Wie sieht denn dieser GAV aus? Wann kommt er zur Anwendung? Fazit: Herr Friedli und die Geschäftsleitung wollen das Pferd von hinten aufzäumen. Sie beginnen mit dem, was am Ende des Prozesses stehen würde. Dies zeigt erneut die Strategielosigkeit und das Missmanagement der Leitung. Oder aber: Die Leitung führt die Öffentlichkeit in die Irre und verteilt Zückerchen, weil ein GAV entweder erst längerfristig oder gar nicht kommt.

Das sagt Stephan Friedli zum Abbruch der Verhandlungen über einen GAV: „Der Verwaltungsrat hat beschlossen, sich einem Gesamtarbeitsvertrag anzuschliessen, der durch die in der Branche verankerten Berufsverbände SBK und VPOD zusammen mit grossen Langzeitinstitutionen im Gesundheitswesen erarbeitet wird. Ich finde, das ist Grund genug.“

Wahr ist: Vertreterinnen des Personals und der Unia führten mit der WIA Leitung (Verwaltungsratspräsident und CEO) Gespräche, die diese trotz schriftlicher Zusage abbrach. Dass mit dem Verein dedica – den Herr Friedli scheinbar nicht beim Namen nennen will – kein Branchen-GAV möglich ist, haben wir bereits gesagt. Schlussendlich muss jeder Betrieb einen GAV aushandeln, genau das will das Personal zusammen mit der Unia erreichen.

Das sagt Stephan Friedli zur Wiederaufnahme von Gesprächen: „Gestützt auf den Entscheid des Verwaltungsrates, sind Gespräche mit der Unia über einen Gesamtarbeitsvertrag hinfällig. Über alle anderen Anliegen kann die Unia jederzeit gerne mit der WIA sprechen. Aber auf Augenhöhe und Respekt.“

Wahr ist: Auch wenn der Verwaltungsrat es nicht will, die Angestellten der WIA wollen über einen Gesamtarbeitsvertrag reden und sie wollen die Unia als ihre Vertreterin! Dass nennt man Koalitionsfreiheit und das ist ein verfassungsmässig garantiertes Recht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Respektvoll wäre es zudem, Gespräche nicht abzubrechen, nachdem man eine schriftliche Zusage zu Gesprächen gemacht hat.

Das sagt Stephan Friedli zum weiteren Vorgehen: „Wir setzen unseren Plan für die Umsetzung der Strategie 2012+ mit aller Konsequenz Schritt für Schritt um. Nur das macht letztlich Sinn.“

Wahr ist: Für die Strategie 2012+ scheint es keinen grossen Plan zu geben. Ansonsten wüsste die WIA inzwischen wohl, wo sie die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheim Falken unterbringen kann.

Das sagt Stephan Friedli zum Falken: „Die WIA wird die Lösung kommunizieren, sobald diese endgültig festgelegt ist. Wir arbeiten selbstverständlich mit Hochdruck daran.“

Wahr ist: Bereits im Juli 2012 sagte der Verwaltungsratspräsident der WIA, Beat Straubhaar, gegenüber den Medien, er garantiere, dass bis Ende 2012 eine Lösung gefunden sei. Inzwischen sind bereits zwei Ideen gescheitert und die neuste Idee lautet, die Bewohnerinnen und Bewohner des Falken in Pavillons unterzubringen. Wo ist aber immer noch unklar, ebenso, wie in Pavillons die Qualität der Betreuung garantiert werden soll. Das Beispiel Falken zeigt, dass in der WIA immer noch Missmanagement herrscht.

Das sagt Stephan Friedli zur Frage, warum die WIA keine Umzonung des Holidays beantragt hat: „Weil ein solches Verfahren länger dauert, als wir Zeit haben. Wir müssen genau in einem Jahr bereits umgezogen sein.“

Wahr ist: Vielleicht hätte die Zeit gereicht, wenn der Umzug der Bewohnerinnen und Bewohner vor dem Verkauf geplant worden wäre. Es scheint, als ob der Verkauf überstützt durchgeführt worden sei und die Verantwortlichen äusserst blauäugig waren, was den Umzug eines Alterheims betrifft. Die Schuld der langen Verfahrensdauer zuzuschreiben täuscht nicht darüber hinweg, dass die Planung von Seiten der WIA völlig ungenügend war und ist.

Das sagt Stephan Friedli zur Volksinitiative des GBT: „Des Volkes Willen ist in jedem Fall Rechnung zu tragen. Wir werden die Entscheidung natürlich akzeptieren, egal, wie sie ausfällt.“

Wahr ist: Natürlich hat die WIA den Entscheid zu akzeptieren. Zu „Volkes Wille“ gehören aber auch korrekte Pausenregelungen und die Koalitionsfreiheit. Daran muss sich die WIA ebenfalls halten.

Das sagt Stephan Friedli zu den Auswirkungen für die WIA: „Ich glaube, es wäre eine Katastrophe. Wieder stünde die WIA vor einem Scherbenhaufen. Das hätten die Mitarbeitenden am allerwenigsten verdient. Was die WIA jetzt braucht, ist Zeit und Ruhe für die Umsetzung der Strategie. Das geht einfach nicht von heute auf morgen. Polemik bringt die WIA keinen Schritt weiter, im Gegenteil. Wir sind heute auf gutem Weg, auch wenn gewisse Kreise dies nicht wahrhaben wollen.“

Wahr ist: Die WIA steht heute schon vor einem Scherbenhaufen. Schuld daran ist nicht der GBT, sondern die Führung der WIA selber. Fälle von Missmanagement wie beim Verkauf des Falken oder dem Abbruch der Verhandlungen mit der Unia zeugen davon. Was die Angestellten nicht verdient haben, sind die heutigen Arbeitsbedingungen. Wenn die Umsetzung von Massnahmen soviel Zeit braucht, dann ist es umso wichtiger, dass man sich rasch daran macht. Die Verzögerungstaktik der WIA ist daher doppelt kontraproduktiv. Mit Verhandlungen für einen GAV kann die WIA auf einen guten Weg kommen. Nur die Führung der WIA will dies scheinbar nicht wahrhaben.

Fazit: Nur ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) garantiert gute Arbeitsbedingungen für alle Mitarbeitenden.

Die Unia ist von den WIA-Mitarbeitenden mandatiert, GAV-Verhandlungen zu führen. Das ist auf Unzufriedenheit der Mitarbeitenden infolge der Managementfehler der WIA sowie auf die nicht zufriedenstellenden Arbeitsbedingungen zurückzuführen und von der WIA zu respektieren.

Die Unia verschliesst sich einer Branchenlösung nicht, sondern würde diese im Gegenteil begrüssen. Sie sieht in einem WIA- GAV aber kein Hindernis für eine Branchenlösung, sondern im Gegenteil eine weitere Basis, auf deren Grundlage eine Branchenlösung unter Einbezug der Unia angestrebt werden